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Einfluss von Baustoffen von Häusern auf das Bohren

Einfluss von Baustoffen von Häusern auf das BohrenIn diesem Artikel erfahren Sie, was sie beim Bohren in Wände beachten sollten. Die meisten Menschen haben in ihrem Leben bereits mindestens ein Loch mit einem Akkubohrer gebohrt. Dabei wollten sie in den meisten Fällen eine Lampe oder einen Spiegel aufhängen. Beim Bohren hat es der Anwender jedoch mit verschiedenen Baustoffen zu tun.

Es müssen je nach Baustoff verschiedene Bohrer und Bohrverfahren angewendet werden. Bei Stein kann das Bohrloch schnell zu groß werden, wodurch der ursprünglich vorgesehene Dübel in dem größeren Bohrloch nicht mehr richtig hält. Das ist ärgerlich, da jetzt ein neues Loch gebohrt werden oder der nächst größere Bohrer verwendet werden muss. Hierbei könnte jedoch das Befestigungsmaterial für die Anwendung zu groß sein.

Bohren von Stein und Beton

Beton und Stein sind sehr feste Materialien. Die Materialien werden oft beim Hausbau eingesetzt, wie viva-haus.de bestätigt. Aufgrund der „Festigkeit“ sitzt der Dübel hier fester, sodass höhere Traglasten erzielt werden können. Allerdings wird das Bohren mit einer Schlagbohrmaschine bei sehr festem Beton schwierig.

Die Schlagbohrmaschine arbeitet mit hoher Frequenz und wenig Schlagenergie. Der Bohrerfolg kann mit festem Anpressdruck gesteigert werden. Allerdings ist auch hier irgendwann Schluss, da einfach die Schlagenergie fehlt. In diesem Fall sollten Sie einen Bohrhammer wählen. Dieser hat eine größere Schlagenergie, sodass das Bohren erheblich leichter fällt. Dies führt zu schnelleren und besseren Ergebnissen. Gerade wenn viele Löcher gebohrt werden müssen, ist ein Bohrhammer von Vorteil, da dieses Werkzeug Zeit und Kraft spart.

Bohren von Mauerziegeln

Mauerziegel bestehen aus Ton oder Lehm. Diese beinhalten noch verschiedene Zusatzstoffe. Die Herstellung verbraucht sehr viel Energie, da diese zunächst fertig gebrannt werden müssen. Allerdings weisen die Mauerziegel eine lange Lebensdauer und eine gute Dämmeigenschaft aus. Werden die Ziegel noch in der Nähe hergestellt, so ist die Energiebilanz noch recht gut. Mauersteine als Lochsteine lassen sich zudem mit Dämmkügelchen füllen. Dieses verbessert die Wärmedämmung erheblich.

Das Bohren von Mauerziegeln mit Hohlräumen ist zunächst mit normalem Drehgang zu versuchen, da ansonsten sämtliche Hohlräume wegbrechen. Geht es mit normalem Drehgang nicht mehr weiter, so kann auch der Schlag dazu geschaltet werden.

Bohren von Holz

Holz ist der einzige nachwachsende Rohstoff. Es gibt sogar ganze Häuser aus Holz. Wenn hier gebohrt werden soll, so müssen hierzu spezielle Spiralbohrer eingesetzt werden. Es muss mit wenig Druck gearbeitet werden. Auch darf die Drehzahl nicht zu hoch gewählt werden, da es ansonsten zu Brandflecken kommen kann. Soll etwas komplett durchbohrt werden, sollte ein altes Abfallteil an der Austrittsstelle zu befestigen, damit keine Splitterungen an der Austrittsstelle entstehen.

Bohren von Glas

Glas ist ein sehr starres und kaum dehnbares Material. Aufgrund dessen zerspringt es auch schnell. Für Glas gibt es spezielle Bohrer. Dabei sollte die Bohrstelle zunächst mit dem Bohrer angekörnt werden. Anschließend ist mit geringer Drehzahl ein Loch zu bohren. Dabei sollte stets mit Wasser oder Terpentin gekühlt werden, da sich sonst der Bohrer und das Glas zu sehr erhitzen. Bei dünnen Glasplatten ist unbedingt eine zweite Glasplatte unter die zu bohrende Glasplatte zu legen. Dadurch wird ein Durchbrechen vermieden.

Unwissenheit beim Bohren

Ist die Wand verputzt und weiß niemand um welchen Untergrund es sich handelt, so ist zunächst nur mit Drehgang zu Bohren. Kommt der Anwender dann nicht weiter, so kann der Schlag dazu geschaltet werden. Anhand des Bohrmehls kann der jeweilige Untergrund schnell ermittelt werden.

 

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